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Ein Zustellnetz, das nicht auf Vertrauen unter Fremden gebaut ist

E-Mail funktioniert seit über vierzig Jahren und trägt weiter. Sie hat nur eine Eigenschaft, die sich nicht nachträglich reparieren lässt: Jeder darf jedem schreiben, und Versenden kostet nichts. Alles, was wir heute Spam-Abwehr nennen, ist der Versuch, diese eine Entscheidung im Nachhinein einzufangen.

mailv2 dreht das um. Wer dir schreiben darf, entscheidest du — vorher, nicht hinterher. Wer in großer Zahl an Fremde schreibt, zahlt dafür. Und niemand muss beweisen, wer er ist, um ein Postfach zu bekommen.

Drei Sätze, die den Unterschied machen

Wie eine Adresse aussieht

ralf@@mailv2.com
kontakt@@meine-firma.de

Zwei @ statt einem. Das ist Absicht: Die Adresse ist auf den ersten Blick als etwas anderes erkennbar, und sie kann in keiner E-Mail-Adresse versehentlich entstehen — @@ ist dort nicht erlaubt.

Warum überhaupt

Weil das Problem strukturell ist und nicht durch bessere Filter verschwindet. Die Zustellung einer E-Mail an einen weiteren Empfänger kostet praktisch nichts, und was sie kostet, trägt der Empfänger. Damit rechnet sich Massenversand selbst bei einer Trefferquote nahe null — und die gesamte Gegenwehr musste auf der Empfängerseite nachgebaut werden, wo sie undurchsichtig ist und kleine Absender strukturell benachteiligt.

Wie dieser Zustand entstanden ist, steht ausführlich auf mailv1.com — einer Wissensbasis über das klassische E-Mail-System, die beim Bauen dieses Nachfolgers entstanden ist.