mailv2.com
Ein Zustellnetz, das nicht auf Vertrauen unter Fremden gebaut ist
E-Mail funktioniert seit über vierzig Jahren und trägt weiter. Sie hat nur eine Eigenschaft, die sich nicht nachträglich reparieren lässt: Jeder darf jedem schreiben, und Versenden kostet nichts. Alles, was wir heute Spam-Abwehr nennen, ist der Versuch, diese eine Entscheidung im Nachhinein einzufangen.
mailv2 dreht das um. Wer dir schreiben darf, entscheidest du — vorher, nicht hinterher. Wer in großer Zahl an Fremde schreibt, zahlt dafür. Und niemand muss beweisen, wer er ist, um ein Postfach zu bekommen.
Drei Sätze, die den Unterschied machen
-
Erlaubnis statt Filter
Eine Adresse nimmt nur Post von Absendern an, denen du das erlaubt hast. Kein Filter, der raten muss, sondern eine Liste, die du führst.
-
Versand kostet — für Gewerbliche
Post zwischen Privatpersonen ist kostenlos und unbegrenzt. Wer gewerblich in großer Zahl versendet, zahlt pro Nachricht. Das ist die Bremse, die E-Mail fehlt.
-
Kein Ausweis, keine Prüfung
Ein privates Postfach gibt es ohne Identitätsnachweis. An dieser Hürde sind alle bisherigen Versuche gescheitert, und sie ist für Privatleute auch nicht nötig.
-
Verteilt, nicht zentral
Wer eine eigene Domain hat, kann seinen eigenen Knoten betreiben. Das Netz gehört niemandem — auch uns nicht.
Wie eine Adresse aussieht
ralf@@mailv2.com
kontakt@@meine-firma.de
Zwei @ statt einem. Das ist Absicht: Die Adresse ist auf den ersten Blick
als etwas anderes erkennbar, und sie kann in keiner E-Mail-Adresse versehentlich
entstehen — @@ ist dort nicht erlaubt.
Warum überhaupt
Weil das Problem strukturell ist und nicht durch bessere Filter verschwindet. Die Zustellung einer E-Mail an einen weiteren Empfänger kostet praktisch nichts, und was sie kostet, trägt der Empfänger. Damit rechnet sich Massenversand selbst bei einer Trefferquote nahe null — und die gesamte Gegenwehr musste auf der Empfängerseite nachgebaut werden, wo sie undurchsichtig ist und kleine Absender strukturell benachteiligt.
Wie dieser Zustand entstanden ist, steht ausführlich auf mailv1.com — einer Wissensbasis über das klassische E-Mail-System, die beim Bauen dieses Nachfolgers entstanden ist.